Jeder 2. und 4. Dienstag im Monat in NewYorck59 im Bethanien
Cada 2° y 4° martes de mes en NewYorck59 en Bethanien

latinokino 23.08.2016


Latino Kino und Kolumbien-Kampagne Berlin in Zusammenarbeit mit, Filmouflage! präsentieren den Dokumentarfilm

Schokolade für den Frieden (2016)

Dienstag, 23. August um 19.30 Uhr
NewYorck59 im Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin Kreuzberg
Frijolada als VoKü
Schokolade für den Frieden
Ein Film von Gwen Burnyeat und Pablo Mejía Trujillo über die Friedensgemeinde San José de Apartado.
Der Film beschreibt die Erfahrungen der Friedensgemeinde San José de Apartado, die sich nicht am Konflikt beteiligen will. Er durchläuft dafür den Prozess von Anbau und Produktion von Bio-Schokolade mit Beginn der Aussaat der Kakaopflanze bis zur Verarbeitung. Kakao ist der Erzählfaden, der uns Geschichten von Gewalt und Widerstandskraft in einer Gemeinde näherbringt, die versucht, neutral gegenüber allen Gewaltakteuren des Konfliktes zu bleiben.
Der Film bietet einen Ausblick der Hoffnung und belegt, dass es mit großen Schwierigkeiten möglich ist, über menschliche Beziehungen und lokalen Handel Frieden von unten aufzubauen. Der Film lädt uns ein, die Beziehung zu unserer Nahrung neu zu sehen, die Anstrengungen der ProduktorInnen wertzuschätzen und Verbindungen zwischen Opfern des bewaffneten Konfliktes und Gruppen internationaler Zivilgesellschaft herzustellen.

Eine der beiden Regisseure wird bei der Aufführung anwesend sein und für eine Diskussion und Fragen zur Verfügung stehen. Der Film ist im Original mit englischen Untertiteln.
Eintritt Frei

2016 Juli 26

Latinokino


dienstag 19:30 Bar-Solidario/comida popular

20:15 Film: El abrazo de la Serpiente col 2015   125min  Original Untertiteln deutsch

Zwei Forscher dringen ins Innerste des Amazonas vor: Der deutsche Ethnologe Theodor Koch-Grünberg im Jahr 1909, der nordamerikanische Botaniker und Abenteuer Richard Evan Schulters im Jahr 1940. Begleitet werden beide vom gleichen Schamanen, der selber der einzige Überlebende eines ausgelöschten Stammes ist und sie je zum Ziel ihrer Wünsche führen soll: Sie suchen eine im Urwald verborgene Wunderplanze. Absolut halluzinierend.

Der KolumbianerCiro Guerra setzt in seinem mutigen Epos einen Masstab im Umgang mit der 
Erzählung aus dem Amazonas. Zusehends wandeln sich in El abrazo de la serpiente die beiden realen historischen Handlungen zum zeitüberschreitenden spirituellen Abenteuer, zum psychedelischen Trip,wie man ihn seit Apocalypse Now von Francis Ford Coppola nicht mehr in dieser Intensität gesehen hat. Joseph Conrand lässt auch hier seinem Roman "Heart of Darkness" grüssen, der Mekong dort, der Kongo da und nun dieser Amazonas.

Eintritt: Spende

2016 Juli 26

Latinokino


dienstag 19:30 Bar-Solidario/comida popular

20:15 Film: El abrazo de la Serpiente col 2015   125min  Original Untertiteln deutsch

Der KolumbianerCiro Guerra setzt in seinem mutigen Epos einen Masstab im Umgang mit der 
Erzählung aus dem Amazonas. Zusehends wandeln sich in El abrazo de la serpiente die beiden realen historischen Handlungen zum zeitüberschreitenden spirituellen Abenteuer, zum psychedelischen Trip,wie man ihn seit Apocalypse Now von Francis Ford Coppola nicht mehr in dieser Intensität gesehen hat. Joseph Conrand lässt auch hier seinem Roman "Heart of Darkness" grüssen, der Mekong dort, der Kongo da und nun dieser Amazonas.

Eintritt: Spende

LATINOKINO /Juli



NewYorck59 im Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin Kreuzberg 

Dienstag/ Martes, 12 de Julio/ 12. Juli, um 20 Uhr  

MEXIKO‐Veranstaltung zu CHIAPAS und OAXACA  
Eine Compañera* wird uns über die aktuelle Situation informieren. 
Danach zeigen wir den Film :

QUE  EL  CORAZÓN  NO  ESTÉ  PARTIDO  (Chiapas/MEX  2015;  Produktion:  Colectivo  Koman  Ilel  y S!PAZ; Documental; 35 Min.; OV spanisch mit englischen Untertiteln). 

Este documental recoge los testimonios en la guerra de contrainsurgencia en Chiapas (y Oaxaca) para tratar de entender por qué, según sus propias palabras, »el sistema de justicia en México está podrido, no sirve.« (…) Ante este los pueblos se organizan, resisten y buscan alternativas de justicia, »La Otra Justicia«, La Paz. 

Nach  dem bewaffneten  Aufstand der  Zapatistas  1994  in  Chiapas  entwickelte  die  mexikanische 
Regierung eine Aufstandsbekämpfungsstrategie, eingefügt in die „Kampagne Chiapas 94“. In den Regionen mit mehr zapatistischer Präsenz und Unterstützung wurde ein „Krieg niedriger Intensität“ geführt, bei dem die mexikanische Bundesarmee eine sehr aktive Rolle spielte. Die gegenwärtigen politisch‐sozialen  Konflikte  in  Mexiko  werden  u.  a.  vom  Raub  natürlicher  Ressourcen,  Land‐enteignungen  und  geplanten  Mega‐Projekten  –  hauptsächlich  in  den  Gebieten  der  Pueblos originarios – bestimmt. Der Film dokumentiert Berichte über diese Form des Krieges in Chiapas – und  auch  Oaxaca  –,  um  verständlich  zu  machen,  warum  „das  Rechtssystem  in  Mexiko  so verkommen und zu nichts nutze ist“. Deshalb organisieren sich die Pueblos, leisten Widerstand und suchen nach anderen Formen von Rechtsprechung: Die andere Gerechtigkeit, DEN Frieden.  
*Heike Kammer hat sechs Jahre im S!Paz‐Team die im Film dokumentierten Gemeinden in Chiapas begleitet und kann den Film aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ergänzen.


Veranstaltet von Latinokino NewYorck59   
Unterstützt von CAREA e.V. • Menschenrechtsarbeit in Guatemala und Mexiko www.latinokinony59.blogspot.de • www.carea‐menschenrechte.de • www.sipaz.org